Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Diese Bedingungen regeln die Nutzung der Software Prozessmeister im Geschäftsverkehr mit Unternehmern.
Stand: 16. Mai 2026
1. Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der Software Prozessmeister.
1.2 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (B2B).
1.3 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn sie ausdrücklich in Textform bestätigt wurden.
2. Vertragsgegenstand
Prozessmeister ist eine cloudbasierte Software (SaaS) zur Planung von Teams, Verfügbarkeiten und Einsätzen in Handwerksbetrieben einschließlich zugehöriger Kommunikations- und Organisationsfunktionen.
3. Vertragsschluss und Zahlungsabwicklung
3.1 Der Vertrag kommt über den Checkout-Prozess zustande.
3.2 Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Paddle als Merchant of Record.
3.3 Es gilt ein monatliches Abonnement pro Firma mit einem Tarif.
4. Preise
Maßgeblich sind die im Bestellprozess ausgewiesenen Preise. Sofern nicht anders ausgewiesen, verstehen sich Preise netto zuzüglich gesetzlicher Steuern.
5. Laufzeit und Kündigung
5.1 Das Abonnement läuft jeweils einen Monat und verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat.
5.2 Eine Kündigung ist gemäß den im Paddle-Checkout bzw. Kundenportal bereitgestellten Kündigungsoptionen zum Laufzeitende möglich.
5.3 Nach Wirksamwerden der Kündigung endet der Zugriff mit Ablauf der bezahlten Laufzeit.
6. Pflichten des Kunden
6.1 Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
6.2 Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der durch ihn verarbeiteten Inhalte und personenbezogenen Daten verantwortlich.
7. Nutzungsrechte
7.1 Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Software Prozessmeister im Rahmen des vereinbarten Abonnements ein.
7.2 Eine Vervielfältigung, Weiterveräußerung oder sonstige Verwertung der Software außerhalb des vereinbarten Zwecks ist nicht gestattet. Reverse Engineering und Dekompilierung sind untersagt, soweit nicht gesetzlich zwingend erlaubt.
8. Verfügbarkeit und Änderungen
Der Anbieter ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der Software sicherzustellen. Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates und technische Weiterentwicklungen können vorübergehende Einschränkungen verursachen.
9. Änderungen der AGB
9.1 Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Frist von mindestens 30 Tagen vor Inkrafttreten der Änderungen zu ändern. Die Änderungen werden dem Kunden per E-Mail bekannt gegeben.
9.2 Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf dieses Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Frist wird der Anbieter in der Benachrichtigung gesondert hinweisen.
9.3 Im Falle des Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis zum nächsten Monatsende zu kündigen.
10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
10.1 Im Rahmen der Nutzung verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten der Mitarbeiter des Kunden. Der Kunde ist dabei datenschutzrechtlich Verantwortlicher; der Anbieter handelt als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO.
10.2 Der Anbieter stellt auf Anfrage einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO bereit. Anfragen richten Sie an datenschutz@prozessmeister.de.
10.3 Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters unter prozessmeister.de/datenschutz.
11. Haftung
11.1 Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet der Anbieter unbeschränkt.
11.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
11.3 Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
12. Rückerstattung
Für angebrochene Abrechnungszeiträume erfolgen keine anteiligen Rückerstattungen. Bei wirksamer Kündigung endet das Nutzungsrecht zum Ende des bereits bezahlten Monats.
13. Schlussbestimmungen
13.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
13.2 Gerichtsstand ist Koblenz, soweit gesetzlich zulässig.
13.3 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.